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Tag der Frauengesundheit: Warum Medizin weiblicher denken muss
Es gibt Sätze, die auf den ersten Blick selbstverständlich klingen – und bei genauerem Hinsehen eine ganze Systemfrage öffnen. Einer davon lautet: Frauen sind keine kleinen Männer. In der Medizin war genau das jedoch über Jahrzehnte eine unausgesprochene Annahme. Der männliche Körper galt lange als Norm: in der präklinischen Forschung, in Tierversuchen, in frühen klinischen Studien, in Dosierungsfragen, in der Symptomdeutung, in der Risikobewertung. Der weibliche Körper erschien komplizierter, hormonell zyklischer, schwerer standardisierbar. Also wurde er häufiger ausgeklammert. Heute wissen wir: Genau diese Vereinfachung hat Folgen. Für Diagnosen. Für Therapien. Für Nebenwirkungen. Für Lebensqualität. Und für die Frage, wie gesund Frauen tatsächlich altern. Frauengesundheit ist deshalb kein Nischenthema. Sie ist eine der großen Zukunftsfragen moderner Medizin.
Der Motor des Lebens - Wie ein Abend im Mercedes-Benz Studio neu definiert, was Gesundheit heute bedeutet
Wie ein Abend im Mercedes-Benz Studio neu definiert, was Gesundheit heute bedeutet
München, Odeonsplatz. Ein Frühlingsabend, fünfzig geladene Gäste, zwei Mediziner – und ein Gespräch, das einem nicht mehr aus dem Kopf geht.
„Stellen Sie sich Ihren Körper als Hochleistungsmotor vor. Der Treibstoff? Glukose. Die Steuereinheit? Hormone. Und wie bei jedem Motor entscheidet die Qualität des Treibstoffs über Leistung – und Lebensdauer."Mit diesem Bild eröffnete Dr. Alexandra Schoeneich, Endokrinologin am Isarklinikum, den Talk bei PMC Connects, driven by Mercedes-Benz AG. An ihrer Seite: der Kardiologe PD Dr. Alexander Goedel. Zwei Disziplinen, ein Thema – und die elegante Überzeugung, dass wir unseren Körper mit derselben Aufmerksamkeit pflegen sollten, mit der wir andere Schätze pflegen.