Turn Around Aging – Longevity neu gedacht
Eine Konferenz zwischen Wissenschaft, System und Zukunft der Prävention - Link zur Konferenz
Die Turn Around Aging Conference 2026 ist eine eintägige Fachkonferenz zur evidenzbasierten Präventionsmedizin. Im Zentrum stehen die vier Säulen gesunder Lebenszeit – und die Frage, wie moderne Medizin, Diagnostik, Technologie und Therapie dazu beitragen können, Gesundheit langfristig zu erhalten und zu gestalten. Die TAAC bringt führende Expert:innen aus Medizin, Wissenschaft und translationaler Forschung zusammen und schafft Orientierung in einem schnell wachsenden, oft unübersichtlichen Feld. Nicht Hype, sondern Einordnung, Substanz und Umsetzung stehen im Fokus.
Turn Around Aging | 2026
Eine Plattform für den Dialog zwischen Systemen
Die Konferenz greift aktuelle Entwicklungen der Longevity-Medizin gezielt auf und bringt Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Klinik, Politik, Gesundheitsökonomie und Praxis zusammen. Ziel ist es nicht nur, Wissen zu präsentieren, sondern konkrete strukturelle Lösungsansätze zu diskutieren – von translationaler Forschung bis hin zu gesundheitspolitischen Weichenstellungen. Damit positioniert sich die Turn Around Aging bewusst an der Schnittstelle von Erkenntnis und Umsetzung.
Prävention als strukturelle Aufgabe
Ein zentrales Narrativ der Konferenz ist die Verschiebung des Blickwinkels: weg von der Behandlung, hin zur frühzeitigen Intervention. Chronische Erkrankungen entstehen über Jahre. Stoffwechselveränderungen, entzündliche Prozesse oder vaskuläre Risiken sind häufig lange vor einer klinischen Manifestation messbar. Und dennoch besteht ein grundlegendes Problem: Die Erkenntnisse aus der Forschung erreichen die Versorgung oft zu spät – oder gar nicht. Hier setzt die Konferenz an. Im Mittelpunkt steht die Frage der Translation: Wie gelangen wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch aus dem Labor in die klinische Praxis, in Präventionsstrategien und in gesundheitspolitische Rahmenbedingungen?
Politische Impulse und wissenschaftliche Perspektiven
Eröffnet wird die Konferenz von Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention.
Eine zentrale inhaltliche Stimme ist die Wissenschaftsjournalistin und Autorin Nina Ruge, die die Veranstaltung begleitet und eine der einleitenden Keynotes hält.
Zu den Referentinnen und Referenten zählen unter anderem:
• Christian Haass
• Michael Ristow
• Henning Wackerhage
• Hanna Heikenwälder
• Nisar Malek
• Elke Holinski-Feder
• Olaf Hoos
Damit vereint die Turn Around Aging führende Stimmen aus Forschung und klinischer Praxis mit hoher thematischer Bandbreite.
Die vier Säulen gesunder Lebenszeit
Die inhaltliche Struktur der Konferenz folgt einem klar definierten Rahmen: Vier zentrale Handlungsfelder moderner Präventionsmedizin stehen im Mittelpunkt und bilden die Grundlage für Programm und Diskussionen.
1. Metabolische Gesundheit
Als Basis langfristiger Stabilität adressiert sie Stoffwechselprozesse, Insulinresistenz und systemische Entzündungen.
2. Herz-Kreislauf-Prävention
Gefäßgesundheit und kardiovaskuläre Risiken bleiben zentrale Determinanten gesunder Lebenszeit.
3. Kognitive Gesundheit
Neurodegenerative Erkrankungen rücken zunehmend in den Fokus präventiver Strategien.
4. Krebs- und genetische Risikoprävention
Ein Bereich, in dem Früherkennung, Risikostratifizierung und personalisierte Ansätze eine zentrale Rolle spielen.
Diese vier Säulen strukturieren sowohl das Bühnenprogramm als auch den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Klinik und Politik.
Longevity als reale Transformation
Longevity ist kein Zukunftsversprechen – sondern eine bereits begonnene Transformation. Die Konferenz zeigt, dass sich Medizin zunehmend von einem reaktiven System zu einem präventionsorientierten Modell entwickelt, das auf Daten, individueller Risikoanalyse und frühzeitiger Intervention basiert.
GESUND ALT WERDEN IST KEIN ZUFALL – SONDERN EINE ENTSCHEIDUNG.
Turn Around Aging Conference 2026
24. April 2026 · Künstlerhaus München
Gesundes Altern beginnt heute. Mit Wissen, Haltung und der Bereitschaft, Verantwortung für die eigenen Lebensjahre zu übernehmen. Genau hier setzt die Turn Around Aging Conference 2026 an: wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mitten im gesellschaftlichen Dialog. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Krankheiten, sondern jene Hebel, mit denen Prävention nachweislich den größten Einfluss auf gesunde Lebensjahre hat.